{"id":16,"date":"2015-08-31T21:28:45","date_gmt":"2015-08-31T19:28:45","guid":{"rendered":"http:\/\/dev.kindersprache.ch\/?page_id=16"},"modified":"2015-09-12T22:35:53","modified_gmt":"2015-09-12T20:35:53","slug":"ausfuehrliche-informationen","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/kindersprache.ch\/index.php\/ausfuehrliche-informationen\/","title":{"rendered":"Ausf\u00fchrliche Informationen zum Spracherwerb"},"content":{"rendered":"<p>Die Zeit zwischen dem 9. und dem 36. Lebensmonat wird als die \u201esensible Phase f\u00fcr die Sprachentwicklung\u201c bezeichnet. Damit ist gemeint, dass das Kind in dieser Zeit wichtige Informationen aufnimmt. Diese erworbenen F\u00e4higkeiten bilden die Grundlage f\u00fcr seine weitere Sprachentwicklung.<\/p>\n<p>Ungef\u00e4hr ab dem 5. Lebensjahr k\u00f6nnen die meisten Kinder ihre Gedanken und W\u00fcnsche korrekt mitteilen. Die Sprache entwickelt sich im Verlaufe des Lebens weiter (z.B. Wortschatz und Sprachstil).<\/p>\n<p>Die Altersangaben sind nicht endg\u00fcltig. Ein Kind kann sich schneller oder langsamer entwickeln.<\/p>\n<p>Grunds\u00e4tzlich gilt, dass Kinder immer mehr W\u00f6rter verstehen, als sie aussprechen k\u00f6nnen.<br \/>\nDas Verst\u00e4ndnis der Sprache eilt der Produktion von Sprache voraus.<\/p>\n<p>Der Sprachewerb steht in engem Zusammenhang mit der Gesamtentwicklung des Kindes.<br \/>\nDeshalb sind hier auch andere Bereiche (Denken, Bewegen und Tun) aufgef\u00fchrt.<\/p>\n<p><strong>Das geschieht im Alter von 0 &#8211; 6 Monaten:<\/strong><\/p>\n<p><em>Sprechen<\/em><\/p>\n<p>Das Baby schreit, um sich mitzuteilen.<br \/>\nSchon nach einigen Wochen lernt es f\u00fcr verschiedene W\u00fcnsche verschieden zu schreien.<br \/>\nAb der 6. Lebenswoche beginnt das Kind zu \u201elallen\u201c, damit trainiert es unter anderem seine Sprechorgane.<br \/>\nGleichzeitig beginnt es freudig zu strampeln und zu zappeln, dabei lernt es, sich gezielter zu bewegen.<br \/>\nAb dem zweiten Lebensmonat werden Stimme und Laute immer unterschiedlicher eingesetzt (z.B. \u201eng\u00e4\u201c, \u201engrr\u201c).<br \/>\nAb dem f\u00fcnften Lebensmonat werden die Silbenketten immer rhythmischer.<br \/>\nDas Kind beginnt zu lachen.<\/p>\n<p>Verstehen<br \/>\nDas Kind sammelt Erfahrungen aus seiner Umwelt (durch Blickkontakt, l\u00e4cheln&#8230;).<br \/>\nEs kann seine Aufmerksamkeit nur auf einen einzelnen Gegenstand oder eine einzelne Person richten.<\/p>\n<p>Denken, Bewegen, Tun<br \/>\nAb dem dritten Lebensmonat nimmt das Kind direkten Blickkontakt auf.<br \/>\nEs verfolgt Gegenst\u00e4nde mit den Augen.<br \/>\nEs wendet den Kopf zu der Seite, von der es etwas h\u00f6rt.<br \/>\nEs kann das Kinn anheben.<br \/>\nAb dem vierten Lebensmonat nimmt das Kind fast alles in den Mund, um es gut sp\u00fcren zu k\u00f6nnen.<br \/>\nAb dem sechsten Monat beginnt es sich gegen\u00fcber bekannten oder fremden Menschen unterschiedlich zu verhalten.<br \/>\nEs kann sich vom Bauch auf den R\u00fccken drehen.<br \/>\nEs kann sich liegend auf den Armen aufst\u00fctzen und angelehnt sitzen.<\/p>\n<p><strong>Das geschieht im Alter von 6 &#8211; 12 Monaten:<\/strong><\/p>\n<p>Sprechen<br \/>\nDas Kind beginnt, die Laute seiner Umgebung nachzuahmen, sein \u201eLallen\u201c wird der Muttersprache immer \u00e4hnlicher.<br \/>\nDer Rhythmus der Sprache wird wichtiger, das Kind macht Pausen, es \u201eplaudert\u201c.<br \/>\nEs hat besondere Freude an Gesang und Musik.<br \/>\nAb dem neunten Lebensmonat werden einfache Lautfolgen nachgeahmt (z.B. \u201emama\u201c, \u201ebaba\u201c&#8230;).<br \/>\nEtwa mit einem Jahr spricht das Kind seine ersten Worte, die vielleicht noch nicht ganz korrekt sind (z.B. \u201eAauooo\u201c f\u00fcr \u201eHallo\u201c).<br \/>\nDiese ersten Worte haben einen eindeutigen Sinnbezug (= das Kind begr\u00fcsst jemanden mit \u201eAauoo\u201c).<\/p>\n<p>Verstehen<br \/>\nDas Kind beginnt, Sprache zu verstehen.<br \/>\nEs reagiert auf Ja, Nein, Ade usw.<br \/>\nEs kann seine Aufmerksamkeit zwischen verschiedenen Gegenst\u00e4nden oder Personen verschieben. So merkt es, dass ein Gegenstand von den Eltern immer gleich benannt wird (z.B. ein Ball).<\/p>\n<p>Denken, Bewegen, Tun<br \/>\nAb dem 7. Lebensmonat kann das Kind Gegenst\u00e4nde von der einen Hand in die andere nehmen.<br \/>\nAb dem 8. Lebensmonat kann es sitzen und gezielt nach Gegenst\u00e4nden greifen.<br \/>\nAb dem 10. Lebensmonat kann das Kind auf Knien und H\u00e4nden krabbeln und beginnt, seine Umwelt zu erforschen.<br \/>\nEs kontrolliert die Anwesenheit der Bezugspersonen.<br \/>\nAb dem 12. Lebensmonat kann es seinen Speichel kontrollieren.<br \/>\nEs kann etwas ein- und ausr\u00e4umen und in einem Bilderbuch bl\u00e4ttern.<br \/>\nEs reagiert freudig auf Versteckspiele (\u201eguguus- dadaaa\u201c).<br \/>\nDas Kind erwidert aktiv Z\u00e4rtlichkeiten und kann deutliches \u201eFremdeln\u201c zeigen.<\/p>\n<p><strong>Das geschieht im Alter zwischen 1 und 1,5 Jahren (bis 18 Monate):<\/strong><\/p>\n<p>Sprechen<br \/>\nDas Kind lernt viele neue W\u00f6rter, die aber oft noch nicht richtig ausgesprochen werden.<br \/>\nEs spricht in einzelnen W\u00f6rtern (\u201eTeddy\u201c).<br \/>\nDurch den Tonfall teilt es mit, was es m\u00f6chte (\u201eTeddy?\u201c = wo ist er?,\u00a0 \u201eTeddy!\u201c= ich will ihn haben!).<br \/>\nEltern sollten dem Kind in dieser Zeit antworten, damit es weiss, dass es verstanden wird. (Auf \u201eTeddy!\u201c w\u00e4re \u201each, du willst den Teddy haben?\u201c eine m\u00f6gliche Antwort).<br \/>\nMit 18 Monaten beherrscht ein Kind durchschnittlich 25 W\u00f6rter.<br \/>\n(Die Altersangaben k\u00f6nnen variieren, ohne dass dies auf eine Entwicklungsverz\u00f6gerung hindeuten muss!)<\/p>\n<p>Verstehen<br \/>\nDas Kind reagiert auf seinen Namen.<br \/>\nEs versteht einfache Auftr\u00e4ge und Fragen (z.B. \u201egib mir den L\u00f6ffel\u201c oder \u201ewo ist der Teddy?\u201c).<br \/>\nEs kann um Hilfe bitten und reagiert auf Lob.<br \/>\nWenn ihm etwas gelingt, so l\u00e4chelt es befriedigt.<br \/>\nEs kann seine Aufmerksamkeit zwischen einem Gegenstand und einer Person nicht nur verschieben, sondern es kann sich gleichzeitig mit einer Person und einem Gegenstand auseinandersetzen.<\/p>\n<p>Denken, Bewegen, Tun<br \/>\nDas Kind kann auf etwas zeigen, etwas geben und winken.<br \/>\nEs l\u00e4uft seine ersten Schritte allein.<br \/>\nEs f\u00fchrt den Telefonh\u00f6rer richtig zum Ohr.<br \/>\nEs erkennt sich im Spiegel.<\/p>\n<p><strong>Das geschieht im Alter zwischen 1,5\u00a0 und 2 Jahren:<\/strong><\/p>\n<p>Sprechen<br \/>\nDas Kind spricht in S\u00e4tzen, die zwei oder drei Worte enthalten (\u201e Auto haben\u201c oder \u201eAuto da fahren\u201c).<br \/>\nDie Aussprache des Kindes wird deutlicher.<\/p>\n<p>Das Kind merkt, dass es mit Sprache etwas bewirken kann (z.B. etwas erhalten, das es sich w\u00fcnscht).<br \/>\nDas erste Fragealter beginnt.<br \/>\nOft stellt das Kind eine Frage mehrmals, um sich ein Wort gut einpr\u00e4gen zu k\u00f6nnen.<br \/>\nEs lernt, sich mit \u201eNein\u201c zu wehren.<br \/>\nEs spricht von sich selbst mit dem Namen (z.B. \u201eSarah N\u00fcssli \u00e4sse\u201c).<br \/>\nMit 18 Monaten kann das Kind etwa 50 &#8211; 200 W\u00f6rter sagen (&#8222;Wortschatzexplosion&#8220;).<br \/>\n(Die Altersangaben und die Anzahl W\u00f6rter k\u00f6nnen variieren, ohne dass dies auf eine Entwicklungsverz\u00f6gerung hindeuten muss!)<\/p>\n<p>Verstehen<br \/>\nDas Kind versteht Auftr\u00e4ge, die nicht zur Situation passen (z.B. soll es \u201edie Jacke holen\u201c wenn es am Tisch sitzt).<\/p>\n<p>Denken, Bewegen, Tun<br \/>\nDas Kind kann immer sicherer gehen.<br \/>\nEs erkennt Formen (erste Puzzles, Steckboxen mit verschiedenen Formen etc.).<br \/>\nEs m\u00f6chte mehr und mehr alleine tun.<br \/>\nEs lernt, selbst\u00e4ndig mit dem L\u00f6ffel zu essen und aus einem Becher zu trinken.<br \/>\nEs kann einen Ball kicken und aufheben.<br \/>\nEs kann einen Turm bauen.<br \/>\nEs kann pusten.<br \/>\nEs kann bekannte Sachen sortieren.<\/p>\n<p><strong>Das geschieht im Alter zwischen 2 und 2,5 Jahren (bis 30 Monate):<\/strong><\/p>\n<p>Sprechen<br \/>\nEinzelne Laute werden noch falsch ausgesprochen.<br \/>\nSchwierige Laute (s, sch, r&#8230;.) werden von den meisten Kindern ausgelassen oder durch andere ersetzt.<br \/>\nSchwierige Verbindungen von Lauten werden vereinfacht (z.B.Glocke= Locke oder Gocke).<br \/>\nS\u00e4tze werden l\u00e4nger und komplizierter, sie sind aber noch nicht immer fehlerfrei.<br \/>\nAuch Aussenstehende verstehen nun das Kind.<br \/>\nEs kann Farben benennen.<br \/>\nDer Wortschatz nimmt schnell zu (spricht mit 30 Monaten etwa 450 W\u00f6rter).<br \/>\n(Die Altersangaben k\u00f6nnen variieren, ohne dass dies auf eine Entwicklungsverz\u00f6gerung hindeuten muss!)<\/p>\n<p>Verstehen<br \/>\nDas Kind versteht das meiste, wenn auf \u00e4hnlichem Sprachniveau gesprochen wird. Zudem reagiert es darauf, wenn jemand etwas Seltsames sagt (z.B. \u201edie Badewanne rennt davon\u201c).<\/p>\n<p>Denken, Bewegen, Tun<br \/>\nDas Kind bezeichnet sich selbst als \u201eIch\u201c.<br \/>\nEs entwickelt mehr und mehr seinen eigenen Willen.<br \/>\nEs spielt zusammenh\u00e4ngende T\u00e4tigkeiten (z.B. zuerst sich ausziehen, dann sich schlafenlegen).<br \/>\nEs kann sich etwas ausdenken (z.B. es baut ein Schiff) und dies anderen mitteilen.<br \/>\nEs nimmt Stifte beim Malen nicht mehr in die Faust, sondern h\u00e4lt sie zwischen dem Daumen und den anderen Fingern.<br \/>\nEs kann Kleidungsst\u00fccke ausziehen und Knete zu einer Wurst rollen.<br \/>\nEs kann einen Flaschendeckel aufschrauben, etwas umleeren und dabei absch\u00e4tzen wann ein Gef\u00e4ss voll ist.<br \/>\nEs kann auf flachen F\u00fcssen h\u00fcpfen und auf den Zehenspitzen gehen.<\/p>\n<p><strong>Das geschieht im Alter zwischen 2,5 und 3 Jahren:<\/strong><\/p>\n<p>Sprechen<br \/>\nDie Aussprache wird deutlicher, die S\u00e4tze werden l\u00e4nger und die W\u00f6rter werden richtig aneinandergereiht.<br \/>\nDas zweite Fragealter setzt ein (\u201ewarum, wer, was, wo\u201c- Fragen).<br \/>\nDas Kind interessiert sich f\u00fcr seine Umgebung und m\u00f6chte soviel wie m\u00f6glich davon verstehen.<br \/>\nEltern und Bezugspersonen sollten sich bem\u00fchen, dem Kind so viel wie m\u00f6glich auf eine einfache Art zu erkl\u00e4ren, auch wenn dies nicht immer leicht ist.<br \/>\nDas Kind kann einfache Zusammenh\u00e4nge beschreiben und Verse oder Lieder auswendig lernen.<br \/>\nEs begleitet sein Spiel mit Sprache und ahmt Ger\u00e4usche nach.<br \/>\nEs spricht zu seinen Stofftieren und Puppen.<br \/>\nAm Ende des dritten Lebensjahres spricht es schon \u00fcber 800 W\u00f6rter.<\/p>\n<p>Verstehen<br \/>\nDas Kind kann einfache Bildergeschichten richtig aneinanderlegen und sie erz\u00e4hlen.<br \/>\nEs verfolgt mit Interesse ganze Bilderbuchgeschichten.<\/p>\n<p>Denken, Bewegen, Tun<br \/>\nDas Kind nimmt im Spiel eine ausgedachte Rolle an.<br \/>\nEs merkt, wenn ein Gegenstand kaputt ist.<br \/>\nEs gibt seinen Zeichnungen eine Bedeutung (es zeichnet etwas Bestimmtes, z.B. einen Tiger).<br \/>\nErwachsene k\u00f6nnen aber meistens noch nicht erkennen, was das Kind zeichnen wollte.<br \/>\nEs kann Papier zerschneiden und ein Wallholz mit beiden H\u00e4nden ben\u00fctzen.<br \/>\nEs kann einen Kreis und ein Kreuz malen und kurz (1.Sekunde) auf einem Bein stehen.<\/p>\n<p><strong>Das geschieht im 4. Lebensjahr:<\/strong><\/p>\n<p>Sprechen<br \/>\nGegen Ende des 4. Lebensjahres k\u00f6nnen die meisten Kinder alle Laute (ausser r, s, sch sowie Konsonantenverbindungen wie tr- kr- gs- gsch u.a.) richtig aussprechen.<br \/>\nDas Kind hat eine Vorstellung von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft und kann dar\u00fcber sprechen (z.B. seinen Geburtstag planen).<br \/>\nEs findet Worte f\u00fcr seine Gef\u00fchle und f\u00fcr Mengen (abstrakte Begriffe).<\/p>\n<p><span style=\"color: #3366ff;\">\u201eEntwicklungsstottern\u201c\u00a0oder &#8222;Entwicklungsunfl\u00fcssigkeiten&#8220;<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #3366ff;\"> Zwischen 2,5 und 5 Jahren stottern manche Kinder.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #3366ff;\"> Das Kind sucht in den vielen neuen W\u00f6rtern nach dem richtigen und stockt dabei<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #3366ff;\"> (z.B. Vo-vo-vorgestern habe ich&#8230;).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #3366ff;\"> Bei den meisten Kindern handelt es sich dabei um ein vor\u00fcbergehendes Stottern.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #3366ff;\"> Wenn Eltern das Gef\u00fchl haben, das Kind leide unter diesen Wiederholungen, sollten sie sich an eine Fachperson wenden.<\/span><\/p>\n<ul class=\"articleLinkInternal\">\n<li class=\"teaser\"><a href=\"http:\/\/kindersprache.ch\/index.php\/stottern-entwicklungsunfluessigkeiten\/\">Stottern \/ Entwicklungsunfl\u00fcssigkeiten<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Denken, Bewegen, Tun<br \/>\nDas Kind sucht nach den Gegenst\u00e4nden, die es f\u00fcr ein Spiel ben\u00f6tigt, es lernt etwas zu planen.<br \/>\nEs kann gemeinsam mit anderen Kindern spielen.<br \/>\nEs kann andere Kinder tr\u00f6sten und ihnen helfen.<br \/>\nEs kann sich an- und ausziehen und etwas zukn\u00f6pfen.<br \/>\nEs kann einen grossen Ball fangen.<br \/>\nDas Kind kann mit einer Schere schneiden und eine Zeichnung selbst\u00e4ndig mit Klebeband an eine Wand heften.<br \/>\nEs kann ein Viereck nachzeichnen und einen Kopff\u00fcssler (M\u00e4nnchen aus Kopf, Armen und Beinen) malen.<\/p>\n<p><strong>Das geschieht im f\u00fcnften Lebensjahr:<\/strong><\/p>\n<p>Sprechen<br \/>\nEs spricht in mehrheitlich korrekten S\u00e4tzen.<br \/>\nDas Kind lernt weitere abstrakte Begriffe (z.B. Ausdr\u00fccke wie \u201evor &#8211; zur\u00fcck\u201c) dazu.<br \/>\nEs kann ein Erlebnis in einer sinnvollen Reihenfolge erz\u00e4hlen.<br \/>\nEs kann kleine Geschichten nacherz\u00e4hlen.<\/p>\n<p>Verstehen<br \/>\nEs lernt, immer kompliziertere Zusammenh\u00e4nge zu verstehen und kann sich dar\u00fcber eine Meinung bilden.<\/p>\n<p>Denken, Bewegen, Tun<br \/>\nDas Kind kann sich auch ohne Erwachsene in einer Kindergruppe zurecht finden.<br \/>\nEs lernt, Spielregeln zu beachten, das Verlieren f\u00e4llt ihm aber oft noch schwer.<br \/>\nEs kann Farben und Formen benennen, auf einem Bein h\u00fcpfen und auch kleinere B\u00e4lle mit beiden H\u00e4nden fangen.<\/p>\n<p><strong>Das geschieht ab dem sechsten Lebensjahr:<\/strong><\/p>\n<p>Sprechen<br \/>\nDas Kind macht in der sprachlichen Entwicklung weitere Fortschritte. Es lernt auch die schwierigen Laute (r, s, sch sowie Konsonantenverbindungen) auszusprechen und spricht in korrekten S\u00e4tzen.<br \/>\nEs kann Fragen von Erwachsenen immer besser beantworten und selbst Fragen stellen.<br \/>\nEs kann ein Gespr\u00e4ch f\u00fchren und nonverbale Signale, wie Gestik und Mimik, gezielt einsetzen.<\/p>\n<p>Verstehen<br \/>\nDas Kind versteht Zusammenh\u00e4nge und Sachverhalte, die das eigene Leben betreffen.<\/p>\n<p>Abstraktere Zusammenh\u00e4nge (z.B. eine Sonnenfinsternis) versteht es ab ungef\u00e4hr 7-8 Jahren.<\/p>\n<p>Denken, Bewegen, Tun<br \/>\nEs kann mit etwa sechs Jahren rechts und links angeben.<br \/>\nEs steht nun fest, ob das Kind ein Rechts- oder Linksh\u00e4nder ist.<br \/>\nEs entwickelt sich in allen Bereichen weiter.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Zeit zwischen dem 9. und dem 36. Lebensmonat wird als die \u201esensible Phase f\u00fcr die Sprachentwicklung\u201c bezeichnet. Damit ist gemeint, dass das Kind in dieser Zeit wichtige Informationen aufnimmt. Diese erworbenen F\u00e4higkeiten bilden die Grundlage f\u00fcr seine weitere Sprachentwicklung. Ungef\u00e4hr ab dem 5. Lebensjahr k\u00f6nnen die meisten Kinder ihre Gedanken und W\u00fcnsche korrekt mitteilen. 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